SeDft2Dwg

SeDft2Dwg dient der Batch-Konvertierung von Solid Edge DFT Zeichnungsdateiblättern in das binäre Data Exchange Format DWG. Zeichnungsblätter werden stets einzeln ausgegeben. Im Gegensatz zum manuell in Solid Edge durchgeführten DWG Export, können mit SeDft2Dwg auch extern referenzierte Solid Edge DFT Rahmenzeichnungsdateien erfasst werden. Zur Parametrierung der DWG Konvertierung können angepasste Versionen der Standard Solid Edge "seacadini.ini" Konfigurationsdatei verwendet werden.

Über Informationen in einer Zusatzdatei können vor der Konvertierung Solid Edge Dateieigenschaftswerte und als Folge davon, verknüpfte Eigenschaftstexte aktualisiert werden. Unterstützt wird eine reine Werteliste, die eine Zuordnung der Werte zu den Eigenschaftsnamen in der Konfigurationsdatei erforderlich macht, oder eine Liste mit Eigenschaftsnamen-Wertepaaren der Form "Eigenschaftsname=Eigenschaftswert".

Über die Konfigurationsdatei kann sehr flexibel die Bestimmung der/des DWG Ergebnisdateinamen(s) in beliebiger Kombination aus Bestandteilen des DFT Zeichnungsdateinamens, Dateieigenschaftswerten, Blattnummer, Blattname, Blattzähler und/oder festem Text erfolgen.

Über die Konfigurationsdatei kann auch eine beliebige Postaktion definiert werden, die im Anschluss an die DWG Konvertierung erfolgt. Der Postaktion steht dabei optional eine Datei mit der Liste aller von SeDft2Dwg erzeugten und/oder modifizierten Dateien zur Verfügung.

Die Konfiguration des Programms geschieht über eine einfache Ini-Datei. Wesentliche Parameter können auch als Kommandooption übergeben werden und besitzen dann Priorität gegenüber entsprechenden Ini-Datei Einträgen. Eine ausführliche Logdatei dient der Protokollierung/Fehleranalyse.

Installation

Das Programm SeDft2Dwg selbst benötigt keine spezielle Installation und kann nach Erfüllung unten angegebener Voraussetzung direkt konfiguriert und angewendet werden.

Freigaben: Windows 2000 SP4, Windows XP, Windows Server 2003/2008/2012, Windows Vista, Windows 7/8/8.1/10
Voraussetzung:   Solid Edge V16 oder höher, Solid Edge ST/ST2-ST10
Aktuelle Version:

2.0.0.66 (2.0.0.64 oder höher erforderlich ab Windows Vista)


Konfiguration

Alle Funktionskonfigurationen des SeDft2Dxf Programms werden über die zentrale Konfigurationsdatei "SeDft2Dwg.ini" vorgenommen.

[System]  
LicenseKey= Lizenzschlüssel
;  
LogFile= Optionale Angabe von Pfad- und Dateinamen der zu verwendenden Logdatei. Default: SeDft2Dwg.log
AppendLog=0 0=Logdatei überschreiben, 1=Logdatei erweitern
;  
DFTDir=D:\Etc\FlexSpooler\Out\Dft Verzeichnisname zur Ablage der DFT Datei, falls KillDFT=0
DWGDir=D:\Etc\FlexSpooler\Out\Dwg Verzeichnisname zur Ablage der DWG Datei(en)
WorkDir=D:\Etc\FlexSpooler\Work Verzeichnisname des Arbeitsverzeichnisses
;  
KillDFT=0 0=Ablage der DFT Datei in DftDir, 1=Löschen der DFT Datei
QuitSolidEdge=1 0=Solid Edge Instanz nicht beenden, 1=Beenden
;  
AllSheets=1 0=Nur erstes Blatt bearbeiten, 1=Alle Blätter
;  
TimeOut=30 Zeitlimit in Sekunden
;  
IncludeBgDftOle=0 0=Keine Einbindung von auf dem Hintergrundblatt verknüpfter DFT Datei(en), 1=Einbindung
IncludeFgDftOle=0 0=Keine Einbindung von auf dem Vordergrundblatt verknüpfter DFT Datei(en), 1=Einbindung
;  
SheetNoPropName= Benutzerdefinierter Eigenschaftsname für Blattnummer
;  
IFNPattern=(^.+)(\.dft$) Regulärer Ausdruck für das DFT Eingabedateinamensmuster.
Hier Zerlegung in Dateiname und Dateierweiterung.
OFNPattern=OP1+OP7+OP2+OP6 Plusgetrennte Liste symbolischer Ausgabedateinamensteile
;  
OP1=IFNPATTERN,$1 Definition für den symbolischen Ausgabedateinamensteil "OP1".
IFNPATTERN,$n kennzeichnet die Verwendung des n-ten gruppierten Eingabedatei Namensmusters.
Hier Auswahl des ersten Musters, welches den Dateinamen ohne Dateiendung enthält.
OP2=SHEETNO,0# Definition für den symbolischen Ausgabedateinamensteil "OP2".
SHEETNO,Format kennzeichnet die Verwendung der Blattnummer. Hier zweistellig mit führender Null.
OP3=SHEETNAME,@ Definition für den symbolischen Ausgabedateinamensteil "OP3".
SHEETNAME,Format kennzeichnet die Verwendung des Blattnamens. Hier mit alphanumerischer Formatierung.
OP4=SHEETSCOUNT,0# Definition für den symbolischen Ausgabedateinamensteil "OP4".
SHEETSCOUNT,Format kennzeichnet die Verwendung der Blattanzahl. Hier zweistellig mit führender Null.
OP5=PROPERTY,Revisionsnummer,0# Definition für den symbolischen Ausgabedateinamensteil "OP5".
PROPERTY,PropName,Format kennzeichnet die Verwendung eines Eigenschaftswertes. Hier "Revisionsnummer" mit der Formatierung zweistellig mit führender Null.
OP6=TEXT,.dwg Definition für den symbolischen Ausgabedateinamensteil "OP6".
TEXT,Text kennzeichnet die Verwendung eines fixen Textes. Hier ".dwg" für die Dateierweiterung.
OP7=TEXT,- Definition für den symbolischen Ausgabedateinamensteil "OP7".
TEXT,Text kennzeichnet die Verwendung eines fixen Textes. Hier "-" als Trennzeichen.
;  
;PostAction=c:\Windows\System32\cscript.exe,PostActionTemplate.vbs #LISTFILE# Kommentierte Definition einer Postaktion zum Aufruf einer VB-Skriptdatei
PostAction= Definition der Postaktion
ListFile=Files.txt Pfadangabe der Dateilistendatei
   
[UpdProps]  
; Update Properties Konfiguration zur Dateieigenschaftsaktualisierung bei Verwendung von "/updprops"
PropFileExt=sapdata Dateierweiterung der Datei mit den aktuellen Eigenschaftswerten
;  
FromValueList=0 0=Datei enthält Eigenschaftsnamen-Wertepaare, 1=Datei enthält nur Eigenschaftswerte
UserDefinedOnly=0 0=Alle Kategorien nach Eigenschaftsnamen durchsuchen, falls diese nicht absolut per Kategorie\Name adressiert sind.
1=Nur Eigenschaftswerte der Kategorie "Benutzerdefiniert" aktualisieren bzw. anlegen.
ValueLimitDelimiter=, Soll die Länge der Eigenschaftswerte beschränkt werden, ist hier das Trennzeichen anzugeben, welches bei der Eigenschaftswertangabe verwendet wird, um dahinter die maximale Zeichnanzahl anzugeben.
;  
; If FromValueList=1: Bei Verwendung von FromValueList=1:
; Value list value-property mapping ([]-parts are optional): Zuordnungstabelle für ...
; Line# = [category name\]property name[,value string length limit] Zeilennummer und Eigenschaftsname
;  
; Example: Beispiel:
Line04 = erster Bearbeiter,14  
Line05 = erster Verantwortlicher,14  
Line06 = erster Prüfer,14  
Line07 = erstellt am,8  
Line08 = geprüft am,8  
Line09 = Artikel-Nr.,12  
Line10 = Revision n,2  
Line11 = Benennung deutsch,40  
Line12 = Benennung englisch,40  
Line13 = Maßstab,7  
Line15 = Revision 1+m,2  
Line16 = Koordinate 1+m,2  
Line17 = Änderungstext 1+m,40  

Aufrufparameter

SeDft2Dwg erfordert mindestens die Angabe der Solid Edge DFT Zeichnungsdatei über den Schalter "/dftfile" oder "/sefile". Alle weiteren Aufrufparameter sind optional und haben dann Vorrang gegenüber funktional identischen Einstellungen der Konfigurationsdatei.

/dftfile dftfile, /sefile dftfile Angabe der Solid Edge Draftdatei, oder
/dftfile ascfile, /sefile ascfile indirekt per ASCII Datei, deren erste Zeile die absolute Pfadangabe enthält
/dwgdir dir, /outdir dir  Angabe des Zielverzeichnisses für DWG
/dftdir dir Angabe des Zielverzeichnisses für DFT
/allsheets  Alle Blätter bearbeiten
/updprops Zuvor Eigenschaften aktualisieren
/seacadini file Angabe einer seacadini-Datei
/result2source In Kombination mit der indirekten Solid Edge Dateiangabe per ASCII Datei erfolgt die Zieldateiablage im Verzeichnis der Quelldatei