FlexCheck

Ein Kennzeichen aller Programme der FlexSpooler ProgramSuite ist die Ausrichtung auf einen stabilen, unbeaufsichtigten Batchbetrieb. Ausführliche Logdateien unterstützen bei der Suche nach Fehlerursachen, die im Zusammenspiel aller beteiligten Komponenten naturgemäß vielschichtiger Art sein können. Mit dem Programm FlexCheck steht ein in der FlexSpooler-Lizenz enthaltenes Zusatzprogramm zur Überwachung des reibungslosen Betriebs der FlexSpooler ProgramSuite zur Verfügung. Es bietet bei einer erkannten Fehlfunktion die Benachrichtigung per E-Mail und/oder eines Eintrags in das Windows Anwendungsereignisprotokoll, das ja auch über die Möglichkeit der gefilterten Fernüberwachung verfügt. Damit ergibt sich bei Betrieb der FlexSpooler ProgramSuite auf einem nicht im direkten Blickfeld liegenden Server im Falle eines Problems die Möglichkeit der zeitnahen in Kenntnissetzung.

In Verbindung mit der FlexSpooler Version V2.0.0.4 oder höher kann das Programm FlexCheck automatisch über den FlexSpooler Prozess gestartet werden. Das Programm läuft, bis es manuell beendet wird. Ein Mehrfachstart des Programms wird automatisch verhindert.

Folgende Störungen können erkannt und teilweise auch behoben werden:

  • Prüfung auf aktiven FlexSpooler Prozess
  • Prüfung auf vorhandene Spool- und Protokolldatei(en) im Error-Unterverzeichnis aller aktiven FlexSpooler Spoolverzeichnisse
  • Prüfung auf blockierenden Solid Edge Prozess aufgrund fehlender Netzwerklizenz

Im Fall der Blockade von Solid Edge durch eine nicht verfügbare Netzwerklizenz beendet FlexCheck Solid Edge, was ansonsten in diesem Fall nur manuell durch Bedienung des von Solid Edge modal geöffneten Dialogs möglich ist. Die betroffene Solid Edge Datendatei verbleibt dabei im Spoolverzeichnis und wird unversehrt über den FlexSpooler beim nächsten Durchlauf erneut mit dem zugeordneten Aktionsprogramm bearbeitet.

Über die Konfigurationsdatei können die oben genannten Überprüfungen gezielt einzeln aktiviert/deaktiviert werden. Ebenso lässt sich die Benachrichtigungsmethode wählen und konfigurieren.

Installation

Das Programm FlexCheck selbst benötigt keine spezielle Installation und kann nach Erfüllung unten angegebener Voraussetzung direkt konfiguriert und angewendet werden. Zur korrekten Funktion muss es zusammen mit seiner Konfigurationsdatei im FlexSpooler Programmverzeichnis liegen.

Damit das Programm FlexCheck automatisch über das Programm FlexSpooler gestartet wird, ist in der FlexSpooler (V2.0.0.4 oder höher) Konfigurationsdatei "FlexSpooler.ini" im Abschnitt "System" folgender Eintrag vorzunehmen: StartFlexCheck=1

Für die Benachrichtigungsmethode Anwendungsereignisprotokoll ist unter den Betriebssystemen Windows Vista, Windows 7/8 und Windows Server 2008/2012 zuvor eine Ereignisprotokollquelle mit Namen "FlexCheck" für das Program FlexCheck zu registrieren. Dies kann auf einfache Art und Weise mit dem beigefügten Programm "RegisterEventLogSource.exe" geschehen.

Freigaben: Windows XP Professional, Windows Server 2003/2008/2012, Windows Vista, Windows 7/8/8.1/10
Voraussetzung:  
  • .NET 2.0 Laufzeitumgebung (Diese ist zum Beispiel über folgenden Link erhältlich)
  • FlexSpooler (V2.0.0.4 oder höher erforderlich für die Autostartfunktion)
Aktuelle Version: 1.0.0.1

Konfiguration

Alle Funktionskonfigurationen des FlexCheck Programms werden über die zentrale XML-Konfigurationsdatei "FlexCheck.exe.config" vorgenommen. Dabei kennzeichnet [O] einen optionalen Eintrag und [D] dessen Default-Einstellung bei Nichtangabe. Bitte beachten Sie, dass Änderungen erst nach einem Neustart des Programms wirksam werden.

applicationSettings    
MonitoringIntervalInSeconds 300 Prüfinterval in Sekunden
     
MonitorProcessesMustBeRunning True Prüfung auf notwendige Prozesse
MonitorSpoolErrorSubDirs True Prüfung der Spool-Error Unterverzeichnisse
MonitorProcessesToKill True Prüfung auf zu beendende Prozesse
     
NotifyByEmail True Benachrichtigung per E-Mail
NotifyByEventLog False Benachrichtigung per Anwendungsereignisprotokolleintrag
     
ListOfProcessesMustBeRunning FlexSpooler Kommagetrennte Liste der erforderlichen Prozessnamen
ListOfProcessesToKill Edge Kommagetrennte Liste der zu beendenden Prozessnamen
ListOfProcessessToKillMainWindowTitles Solid Edge License Check Kommagetrennte Liste der Hauptfenstertitel der zu beendenden Prozesse. Diese Liste muss in Anzahl und Position mit der Liste zu beendender Prozesse übereinstimmen.
     
SMTPServerHostName server.abc.de SMTP Server Hostname oder IP-Adresse
SMTPUserName   [O] SMTP Benutzername
SMTPPassword [O] SMTP Benutzername Password
ListOfEmailToAddresses adm1@abc.de,adm2@abc.de Kommagetrennte Liste der E-Mail Adressaten
EmailFromAddress nobody@local.com Absender E-Mail Adresse

Aufrufparameter

Keine